Inhalt
In diesem Workshop beschäftigen wir uns wie eine Verlagerung hin zu gegenseitiger Hilfe, d. h. zu kooperativen Netzwerken für kollektives Handeln und zur Befriedigung der Bedürfnisse einer Gemeinschaft zum gemeinsamen Nutzen sein kann. Besonders im Kontext zur Bewältigung einer gerechten Bewältigung von Klimakatastrophen. Dies würde wahrscheinlich auch die Solidarität und Verantwortlichkeit innerhalb der Gesellschaft stärken. Doch wie könnte dies aussehen?




In diesem interaktiven Workshop wird das Konzept der gegenseitigen Hilfe anhand von Beispielen aus unterschiedlichen Teilen der Welt erforscht, und es wird gezeigt, wie das Konzept im europäischen Kontext unter einem dekolonialen und antirassistischen Blickwinkel angewendet werden kann.
Der Workshop richtet sich an Pädagog:innen, Moderator:innen, Community Organizer:innen und alle, die sich für dieses Thema interessieren. Alle Körper, Hintergründe und Erfahrungsstufen sind willkommen.
Ort / Zeit
Der Workshop findet in Innsbruck (AT) am 13. September von 10:30 Uhr bis 16:30 Uhr MESZ statt.
Die Location befindet sich in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle CLAUDIA-PLATZ. Der Raum ist für Rollstuhlfahrer:innen zugänglich. Der genaue Ort und weitere Infos werden nach der Anmeldung per Email geschickt
Die Veranstaltung dauert 6,5 Stunden, mit einer langen Mittagspause (ca. 1 Stunde) und mehreren kleinen Pausen.
Grober Zeitplan
- Ankunft 09:30-10:00
- Vormittagssitzung 10:00-13:00
- Mittagspause 13:00-14:00 / mit gemeinsamen Mittagessen
- Nachmittagssitzung 14:00-16:30
- Abschluss 16:30
Vorbereitung und Arbeitsaufwand
Es sind keine Vorkenntnisse oder Vorbereitungen erforderlich.
Barrieren
Ein paar Informationen zu Barrieren. Bitte schreibt uns jederzeit an skills4crisis@protonmail.com, wenn ihr Fragen habt!
- Der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht.
- Es gibt Snacks, ein gemeinsames Mittagessen und ein optionales Abendessen nach dem Workshop.
- Es wird Input, Gruppendiskussionen und Visualisierungen geben, sowie kleine Bewegungsübungen, die optional sind.
- Es gibt auch Raum für ruhige Zeit allein.
- Es wird eine längere und mehrere kürzere Pausen geben.
Sprache
Die Arbeitssprache ist Deutsch. Eine Flüsterübersetzung vor Ort in Englishe ist möglich, wenn du uns vorher informierst, so dass wir auch Handout-Materialien übersetzen können.
Kontaktiere uns wen du weitere Bedürfnisse hast unter skills4crisis@protonmail.com
Kosten
Die Teilnahme ist kostenlos. Wenn du unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen willst – schau hier vorbei: https://skills4crisis.org/#get-involved
Anmeldung
Der Workshop ist auf 20 Personen begrenzt. Du kannst dich über unsere Bewerbungsplattform „typeform“ bewerben. Dort wirst du nach deinem Namen und deiner E-Mail-Adresse gefragt. Außerdem stellen wir dir 5 Fragen, um dich und deine Bedürfnisse etwas besser kennenzulernen. Die Details zum Workshop werden dir so schnell wie möglich per E-Mail zugeschickt.
Bei Fragen sende bitte eine E-Mail an skills4crisis@protonmail.com
Referent:innen
Payal Parekh

Payal Parekh hängte 2008 ihre Karriere als Klimawissenschaftlerin an den Nagel, um ihr Leben dem Klima-Aktivismus zu widmen. Sie hat Kampagnen in zahlreichen Ländern entwickelt, zu ihren Auftraggebern zählen globale Organisationen und verschiedene Graßwurzelbewegungen von Indien bis in die Schweiz. Payal ist vertraut mit Strategien und Tools des Organizing. Sie schreibt Texte und gibt Trainings und Seminare für den notwendigen sozialen Wandel aus einer dekolonialen Perspektive.
Jayda Sauseng
Jayda Sauseng ist Teil des Skills4Crisis-Projektteams, in Österreich aufgewachsen, weiß und hat einen akademischen Hintergrund. Innerhalb der Organisation Humus arbeitet Jayda Sauseng vor allem in der Vernetzung und dem Aufbau von internationaler Kooperationen, als auch in der Organisation des Skills-Share-Events Tipping Points.